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Google Tracking und Tracing in Blogs und Joomla

Nichts neues auf Erden, aber in letzter Zeit wieder so oft gesucht, dass ich dazu noch ein paar Zeilen schreiben möchte.

Bei statischen Seiten ist es kein Problem, statistische Auswertungen über das Besucherverhalten (Tracking und Tracing) via Google Analytics oder 103bees o.ä. zu betreiben. Ansich gibt es auch kein Problem damit das selbe bei Blogsoftware wie Wordpress und CMS Systemen wie Joomla zu tun.

An den vielen Suchanfragen zu diesem Thema sehe ich jedoch, dass das anscheinend nicht so selbstverständlich ist, wie ich bisher angenommen habe. Daher hier eine kleine Erklärung wie das geht und warum es Sinn macht, das Tracking und Tracing der Besucher (und der Keywords) über derartige Dienste zu erledigen

Warum sollte ich Tracking und Tracing betreiben?

Das ist eine gute Frage, man muss es natürlich nicht tun, aber wenn man über seine Webseite Geld verdienen möchte lohnt sich das schon. Wenn man nur so zum Spass bloggt oder eine Webseite über das eigene Hobby hat, sieht das anders aus. Dann lohnt sich das nur insofern, als man Spass an der Auswertung hat oder wissen möchte, wie viele Leute eigentlich die eigene Webseite besuchen.

Mit Tracking und Tracing kann man herausfinden, wie viele Besucher von wo die Webseite besuchen, woher diese die Seite kennen (Suchmaschiene, Verlinkung, Direkteingabe der Adresse) - dies wiederum kann helfen die Seite für diese Besucher attraktiver zu machen und/oder den Besucherzustrom durch gezielte Keywordarbeit zu erhöhen.

Womit sollte ich Tracking und Tracing betreiben?

Zuerst einmal rate ich dazu, einen externen Dienstleister hierfür einzusetzen - weil dadurch nicht die Auslieferung Ihrer Webseite verlangsamt wir. Natürlich ist es auch möglich ein Tool auf dem eigenen Server zu verwenden, das über Javascript angesprochen wird. Tools, die gestartet werden, wenn die Seite angefragt wird, verlangsamen den Seitenaufbau des Besuchers und sind daher nicht zu empfehlen.

Welchen man dabei nimmt - oder ob man gleich auf mehrere Anbieter setzt - hängt dabei sehr stark davon ab, was einen eigentlich interessiert.

Momentan vermutlich bester Anbieter für umfassende Informationen ist, wie so oft, auch hier Google mit Google Analytics. Diese Informationsquelle kann ich nur empfehlen, die Anzahl der geloggten Besucher ist zwar überaus niedrig angesetzt, aber dafür kann man sich bei diesen Zahlen relativ sicher sein, dass es diese Besucher so wirklich gab. Die Auswertungsmöglichkeiten sind enorm - man kann sich auch in regelmäßigen Abständen Berichte per eMail schicken lassen (pdf, csv, etc)

Wer sich hauptsächlich gedankenüber die Keywords macht, die Besucher auf seine Seite bringen, dem kann ich aber auch 103bees.com empfehlen. Hier werden Keywords, Such-Phrasen und Such-Fragen gesondert aufgelistet.

Beide Anbieter haben den enormen Vorteil, dass der Dienst kostenlos zur Verfügung gestellt wird.

Tatsache ist, je mehr Tools man verwendet, desto unterschiedlicher werden die Ergebnisse der Tools, da die alle unterschiedlich arbeiten. Wer des Englischen mächtig ist, kann sich dazu die Auswertung 2007 Web Analytics Shootout anschauen.

Wie baue ich den Code meines Tracking und Tracing Dienstleister in Joomla/WordPress/etc. ein?

Die diversen Dienstleister geben einem im allgemeinen einen Code, den man in jede einzelne Seite einbauen soll. Dies stellt für den ein oder anderen bei CMS Systemen und Blogs eine nahezu unlösbare Aufgabe da.

Gleich vorne weg: Es ist nicht nötig in jedem Inhalt den Code einzufügen, das geht einfacher.

Joomla, Typo3, wordpress, etc. haben eines gemeinsam: ein Templatesystem. Sie verwenden zwar unterschiedliche Templates, aber in jedem dieser Templates ist es möglich am Anfang oder Ende der Seite einen Code einzubauen.

Je nach Dienstleister muss der Code entweder in den HEAD-Tag oder ans Ende der Seite.

Das Ende der Seite findet man in jedem Template relativ einfach indem man nach </body> sucht. Direkt vor diese Marke kommt der Code, wenn er ans Ende der Seite geschrieben werden soll. Wenn der Code in den HEAD-Bereich soll, schreibt man ihm am besten direkt vor </head>.

Fortan wird der Code mir jeder Unterseite, die dieses Template nutzt ausgeliefert und man muss sich keine weiteren Gedanken mehr um den Code machen, es sei denn man wechselt das Template oder nutzt noch ein weiteres.

Dieser Artikel basiert auf meiner persönlichen Meinung. Nie mehr einen Artikel verpassen: RSS-Feed abonieren

5 Reaktionen zu “Google Tracking und Tracing in Blogs und Joomla”

  1. Malte

    Am besten man schaut einfach nach einer header.tpl oder footer.tpl (je nach dem wo der Code hinsoll).

  2. Xel

    Sorry, hast wohl kein gutes Karma - hab dich mal entspammt ;)

    Recht hast du - zumindest bei manchen Template-Systemen. z.B. bei Joomla sieht das wieder anders aus, weshalb ich mich auf die Tags beschränkt habe, da die immer stimmen müssten.

    Aber vielleicht sollte ich auch nochmal genauere Infos zu verschiedenen Systemen mit rein nehmen.

    Gruß Alex

  3. Thomas

    Ich kann noch Clicky empfehlen:
    http://www.fi-ausbilden.de/blog/2007/06/26/visitor-tracking-wordpress-typo3-und-vbulletin/

  4. Xel

    Werd ich in jedem Fall testen - danke für den Tip.

  5. Thomas

    gerne!

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