Webaholic - Blog


Folgen der Vorratsdatenspeicherung

4. Februar 2008

Die von der großen Koalition eingeführte Vorratsdatenspeicherung führe somit in weiten Bereichen der Gesellschaft zurück in eine Zeit, als es weder Telefon noch Internet gab. (via Heise)

Ich hatte ja bereits erwähnt, dass Gound Zero erreicht ist.

Die Folgen wurden auf Heise Online folgendermaßen zusammengefasst:

Die von der großen Koalition eingeführte Vorratsdatenspeicherung führe somit in weiten Bereichen der Gesellschaft zurück in eine Zeit, als es weder Telefon noch Internet gab.

Es ist zwar nicht so, als würde ich mich nicht mehr trauen jemanden anzurufen und es hat sich bislang auch niemand gefunden, der sich weigerte etwas mit mir per Telefon abzusprechen o.ä. aber ich finde das ganze zumindest sehr bedenklich. Mein Tätigkeitsfeld ist freilich auch nicht so sensibel, wie das eines Anwaltes, Steuerberaters oder das der Drogenberatung.

Aber wenn wir uns hierbei nicht wehren, wird unsere Regierung seelenruhig weitermachen und u.a. den Bundestrojaner erlauben und (so sie denn in der Lage dazu sind) einsetzen - was wiederum Cyberkriminellen auf der ganzen Welt die Möglichkeit geben wird über das BKA (welches ja computertechnisch betrachtet nicht gerade als Hochsicherheitszentrum ausgelegt ist, wie das Eindringen Chinesischer “Hacker” vor nicht all zu langer Zeit bewiesen haben sollte) auf die deutschen Rechner zuzugreifen.

Schlimm genug für Privatpersonen und alle, die etwas gegen Spam, DDoS etc. haben (ganz neue Möglichkeiten ein Bot-Netzwerk aufzubauen) wird das die Softwarebranche in Deutschland hart treffen… wer will schon, dass zeitgleich mit Erscheinen einer Software eine Billigkopie aus China rauskommt, die exakt die gleichen Funktionen anbieten kann, weil sie faktisch aus dem gleichen Code besteht aber dafür kein Entwicklungsaufwand entstanden ist?

Das gleiche gilt natürlich auch für die Pharma- und Automobilindustrie und alle anderen Bereiche, in denen es wichtig ist, dass die “Baupläne” für etwas nicht öffentlich werden oder zumindest nicht vor dem entgültigen Release der Konkurenz bekannt sind. Vorrausgesetzt natürlich, diese werden auf Rechnern gespeichert, die in irgendeiner Art mit dem Internet verbunden ist (z.B. über einen anderen Rechner im LAN/WLAN).

Online Bespitzelung im Einsatz

5. Januar 2008

Frisch ausspionierter Islamist gefällig? Senden Sie ihm einen Mailanhang! Aber Achtung: Auch wenn er dumm genug ist, selbigen zu öffnen, sein Russischer Virenscanner sagt dann: Вирус обнаружен (oder “Троянские найдено” oder so ähnlich)

Der BND hat laut Heise (und die haben das wohl aus der kommenden Ausgabe des Fucus “entnommen”) bereits um die 60 Online Durchsuchungen im Ausland durchgeführt. Für das Inland sind die ja nicht zuständig - aber Den ganzen Beitrag lesen »

BIM und ISS sind sich einig

23. Juli 2007

Stasi Schäuble - der BIM auf Abwegen! Nun besticht er auch noch den ISS!

Und ich kann es nicht fassen!

Dieser … Mensch Politiker Unmensch Bastard BIM Stasi Schäuble kann einfach keine Ruhe geben. Alle Nase lang muss er sich wichtig machen und muss für seine idiotischen hirnverbranten nicht mit dem Grundgesetz vereinbaren Pläne die Werbetrommel rühren.

Die Rede ist vom BIM - das einzige was ich von dem will, ist das er umgehend zurück tritt und die Stelle für jemanden mit Methoden, die mit unserer Verfassung vereinbar sind und unsere Freiheit nicht einschränken, frei macht. Den ganzen Beitrag lesen »

Vertrauen in die Polizei

13. Juli 2007

Die Polizei beweist mit allen möglichen und unmöglichen Aktionen ihre Vertrauenswürdigkeit - da können wir denen ja auch die Ports unserer Rechner offen halten - oder?!?

Oh ja - haben wir doch alle oder?

Da wird bekannt, dass die Polizei Einsatzprotokolle online stellt, da verkauft ein Polizei-Obermeister Drogen. Den ganzen Beitrag lesen »