Internet-Flat + Maut?
Ich versteh es grad nicht…
die Internetanbieter denken darüber nach, Internetnutzern mit Flatrates mehr zu berechnen, wenn die diese Nutzen - das ist zumindest das was ich verstehe, wenn ich das da lese.
Wenn wirklich 5 Prozent der Nutzer für 50 Prozent des Datenverkehrs verantwortlich sind und die Ausbaukosten nicht länger über die aktuellen Preise gedeckt sind, stellt sich für mich die Frage, ob die Provider sich bei den Kosten für eine Flatrate nicht irgendwie verrechnet haben.
Genauso bei den Dienstanbietern (allen vorran Google u.a. mit YouTube)… diese bezahlen ja schließlich auch für ein bestimmtes Transfer-Volumen… ob nun als Flat oder als Volumentarif (x $ / GB) - wieso zum Kuckuck sollten die noch extra bezahlen, wenn sie viele Nutzer haben?
Mal nebenbei: Wenn es im Internet nichts interessantes gäbe, wer würde dann monatlich Kosten in Höhe von 30+ Euro auf sich nehmen, nur um dafür nichts interessantes zu bekommen?
Was haltet Ihr von den Überlegungen der Provider? Ich finde das nicht grade “InterNett”…
Dieser Artikel basiert auf meiner persönlichen Meinung. Nie mehr einen Artikel verpassen: RSS-Feed abonieren
Am 16. März 2008 um 11:01 Uhr
Ich darf mal zitieren: “Es geht um Chancengleichheit und einen diskriminierungsfreien Zugang zu Infrastruktur“, sagt Annette Kroeber-Riel von Google Deutschland.” - Chancengleichheit? Diskriminierung? - wo bin ich denn da gelandet? Am besten erhält gleich jeder bei seiner Anmeldung zum DSL einen Internet-Benutzungs-Kurs. Damit sich das rentiert (für die Telekom), nur für die Startoberfläche von der Telekom. Da gibts dann Sachen wie bei einem Bekannten “ich hab gar nicht gewusst, dass ich auch eine Internetseite eingeben kann”. Denn der Arme hatte jahrelang nur in der Oberfläche der Telekom rumgeklickt.
Am 16. März 2008 um 13:14 Uhr
Gilt das schon als Folter oder ist das noch Misshandlung?