Schnelles Geld mit der Webseite verdienen
Es herrscht ein enormer Bedarf an Möglichkeiten ohne viel Arbeit oder mit dem Hobby an Geld zu kommen. Möglichst schnell soll es natürlich gehen. Das merke ich auch daran, wie viele über Google auf meinen Artikel “Schnelles Geld” kommen.
Auch die BILD hat den Trend erkannt und hat jetzt einen Artikel über das ebenfalls zum Springer Verlag gehörige Affiliate Programm Zanox geschrieben und natürlich - in bester Bild Manier - keine großartigen anderen Informationen zum Thema gegeben.
Darüber schreiben auch der BILDblog, Jojo mit den Internet Markting News, Robert Basic und Fridaynite
Das dieser Artikel also wesentliche Informationslücken hinterlässt ist klar. Aus diesem Grund möchte ich hier auf ein paar andere Modelle eingehen, mit denen man im Internet ein durchaus angenehmes Stück Geld verdienen kann. Dazu sollte ich gleich sagen, dass ich allein mit dieser (Sub)Domain letzten Monat über 800 Euro verdient habe - davon leben kann also sicher nicht jeder, aber es ist ein nettes Stück Zusatzeinkommen, für das man nicht mal so viel tun muss.
Welche Möglichkeiten zum Geld verdienen im Internet gibt es überhaupt?
Nun es gibt massenhaft Möglichkeiten. Ich gehe hier nicht auf alle ein, dennoch sind sowohl welche dabei, die nicht funktionieren - schlicht der Vollständigkeit halber - und welche die wunderbar funktionieren. Das sollte aber immer relativ deutlich rüberkommen. Wenn nicht einfach nochmal in den Kommentaren nachfragen.
- Text- und Bildbanner
- Affilliate Werbung
- Link-Vermarktung
- Paid4 Programme
- Paid Content (eigene Seite)
- Paid Content (andere)
Text- und Bildbanner
Das wird wohl den meisten ein Begriff sein - es geht darum, dass man Banner oder Werbetexte einblendet. Auf diesem System setzen z.B. Google Adsense und Contaxe auf. Man beachte dabei, dass es Unterschiede gibt: Es gibt Programme die (versuchen) passend zum Thema der Webseite Werbung anzuzeigen. Das gilt sowohl für Adsense als auch für Contaxe. Es gibt natürlich weitere Anbieter, aber die alle zu nennen würde hier den Rahmen sprengen. Und es gibt eben Programme die das nicht tun, hier wird die Klickrate noch geringer ausfallen…
Ob das funktioniert? Naja, je nach dem - man wird entweder pro Besucher oder pro Klick oder aber pro Verkauf (Conversion) auf der Webseite des Werbetreibenden bezahlt. Man kann sich leicht denken, dass die Bezahlung pro Conversion wesentlich höher ist, als die pro Klick. Bei manchen Programmen (Google Empfehlungen z.B.) darf man auf das beworbene Produkt hinweisen und es auch loben. Damit wird man höhere Erfolge verbuchen können, als mit anderen Möglichkeiten, aber auch die funktionieren, wenn man ersteinmal ausreichende Besucherzahlen hat.
Affilliate Werbung
Dabei geht es darum, dass man - entweder auch über Banner/Textanzeigen oder eben über direkte Links - Werbung für ein Produkt oder eine Dienstleistung macht und Geld dafür bekommt, wenn jemand das Produkt kauft oder sich bei einem Dienst anmeldet.
Ggf. wird man auch erst bezahlt, wenn derjenige innerhalb eines bestimmten Zeitraumes ein bestimmtes Umsatzvolumen erreicht.
Funktioniert das? Ja, das funktioniert. Wenn man sich dabei Partner aussucht, über die man etwas vorteilhaftes Schreiben kann, funktioniert es definitiv besser, als ansonsten. Hier kann man - wenn man nichts gegen den Springer Verlag hat - z.B. auf Zanox zurückgreifen, oder eben Adsense Empfehlungen.
Link-Vermarktung
Der ein oder andere weiß eventuell nicht was gemeint ist, daher hier eine grobe Einführung:
Google hat die Eigenschaft die Suchergebnisseiten stark daran zu orientieren, wie viele Links auf eine Webseite zeigen und wie wichtig diese Links sind. Da natürlicher jeder gerne auf den vorderen Plätzen mitspielen möchte ist es inzwischen in Mode gekommen Links zu kaufen bzw. zu mieten. Der Mietpreis hängt dann eben von der Wertung ab, die Google der Seite des Linkverkäufers vergibt. Aktuell wird das größtenteils in PageRank gemessen.
Natürlich ist es etwas mühsam erstmal hunderte Betreiber von Webseiten an zu schreiben, ob sie denn bereit währen gegen Geld Links zu setzen. Aus diesem Grund haben sich Link-Börsen etabliert, die zwischen 20 und 50% des Linkpreises als Marklergebühr einstreichen. Bezahlt wird monatlich für die bereits abgeleisteten Verlinkungen. Was dabei zusammen kommt? Naja eine Seite mit PageRank 4 auf der Startseite wird so ungefähr 10 Euro pro Link bekommen können (abzüglich Provision), je nachdem wo die Links erscheinen ggf. mehr. Das betrifft aber nur die Startseite. Die Unterseiten sind weniger wert, hier bekommt man die 10 Euro (-Provision) nur dann, wenn die Links direkt im Inhalt eingebunden werden. Derartige Börsen sind z.B. Teliad und LinkLift. Im englischsprachigen Markt sei noch Text-Link-Ads genannt, die verlangen aber satte 50% Provision.
Paid4
Paid4 Programme gibt es in unterschiedlichen Ausdrucksformen:
Paid4Mail - man bekommt Werbemails und wenn man darin auf einen Link klickt bekommt man etwas Geld - aber nicht besonders viel, wie man sich vorstellen kann.
Paid2Surf - man darf sich eine Toolbar runterladen, die ständig Werbung einblendet und man muss mindestens x mal in y Stunden klicken um zu bestätigen, dass man noch vorm Rechner sitzt. Man bekommt dabei pro Stunde z Geld - wobei z relativ klein ist …
Paid2Answer - man beantwortet Umfragen und bekommt hierfür Geld. Es ist davon auszugehen, dass man auch hiervon nicht reich wird, ich würde die Finger von lassen.
Paid4 Programme sind in aller Regel unseriös oder unrentabel - ggf. beides.
Paid Content für die eigene Seite

Man wird bei diesem Modell dafür bezahlt, dass man über irgendetwas (Produkt/Dienstleitung/Webseite) schreibt und einen Artikel auf seinem Weblog erstellt. Die Bezahlung hängt von der bewertung eurer Seite genauso wie von der Qualität eurer Artikel ab. Ich selbst blogge für Trigami, es gibt aber noch weitere Programme wie z.B. ReviewMe. Anfangs habe ich pro Artikel ~10 Euro erhalten, was natürlich nicht grade die Welt ist. Aber das hat sich inzwischen zu einem durchaus akzeptablen Betrag gemausert - Tendenz steigend. Natürlich hängt das zum Teil eben auch davon ab, wie bekannt eure Seite ist - ego wie viele Leser ihr habt. Alles in allem kann man aber behaupten, dass Trigami wohl die beste Ausschüttung für deutsche Blogger bietet.
anderer Paid Content
Es gibt noch weitere Möglichkeiten um für Texte bezahlt zu werden - hierfür braucht man nicht mal eine Webseite. Als Beispiel sei hier der Textbroker genannt. Hier wird eine Vorgabe gestellt, welche Art Text geschrieben werden soll und es steht fest, wie viel Geld pro Wort bezahlt wird. Wer gut und schnell Texten kann kann hier mit Sicherheit ein nettes Nebeneinkommen sichern - mir liegt das nicht unbedingt, ich denke ich werde den Dienst eher in der anderen Richtung in Anspruch nehmen um entsprechende Texte zu bekommen.
Weiterhin gibt es Programme wie Ciao, bei denen man seine Meinung über ein Produkt schreiben kann und pro positiver Bewertung einen bestimmten Betrag erhällt. Wer häufiger mit technischen Produkten zu tun hat (ihr könnt zwar auch über Joghurt schreiben, aber hier wird weniger bis nichts gezahlt) kann sich hier bestimmt auch mal ne neue Maus verdienen.
Aber Achtung: Paid Content Programme sind immer mit der hässlichen Tatsache verbunden, dass man eben erstmal Content erstellen muss. Das macht natürlich Arbeit, vor allem, wenn das Thema vorgegeben ist. Bei den anderen Formen ist es zumeist einfacher, da kein Thema vorgegeben ist und man daher schreiben kann worüber man möchte. Dennoch denke ich, dass auch Paid Content ein Verdienstkonzept der Zukunft ist.
Reviews durch Blogger stehen seltsamerweise ständig im Beschuss durch andere Blogger - dabei sollte es doch eher angenehm sein, wenn man mal ein Review von einem einfachen Menschen bekommt, als immer nur welche in Fachzeitschriften von Redakteuren, bei denen man nie weiß, warum der jetzt grade speziell über dieses Programm so lästert oder jenes dermaßen lobt.
Diese Liste erhebt keinerlei Anspruch auf Vollständigkeit - ich habe hier ein paar Programme aufgelistet, bei denen ich selbst bereits Erfahrungen gesammelt habe oder es gerade tue, teilweise habe ich aber auch Programme gelistet, welche ich selbst nicht einsetze aber von anderen Bloggern empfohlen bekam. Man kann ja nicht alles gleichzeitig machen.
Ein paar weitere Artikel zu den angesprochenen Themen:
So funktioniert Trigami und das passende Zwischenfazit im upload-magazin
Einen weiteren hochinteressanten Artikel zum Thema Geld verdienen mit Blogs hat suchmaschinenoptimierer.in geschrieben.
Wer etwas darüber wissen möchte, wie viel Blogger verdienen können und womit sie das tun, der kann sich auch die Novemberauswertungen folgender Blogger ansehen: BasicThinking, JohnChow, ConnectedInternet, Sebbi, TylerCruz, MoneyFromPhotos, JackBook.
Hier nochmal die Links zu den diversen Programmen:
LinkLift
Teliad
Trigami
Ciao
Contaxe
GoogleAdsense:


Am 23. Dezember 2007 um 17:43 Uhr
Hab mich gerade bei Teliad angemeldet…
Am 23. Dezember 2007 um 17:58 Uhr
Freut mich - meld dich doch nochmal mit nem Zwischenfazit dazu, wenn die ersten Links über den Ladentisch gegangen sind… Teliad hat eben den Vor- bzw. Nachteil, dass dort die Verkäufer die Preise selbst bestimmen können, dadurch ist es für Käufer schwieriger die wirklich guten Links zu finden.
Auf der anderen Seite kann man dort die Links von Hand einbinden und hat damit den Vorteil, dass die Links so eingebunden werden können, dass sie von Big G nicht erkannt werden können.
Gruß
Alex
Am 4. Januar 2008 um 09:37 Uhr
800 Euro im letzten Monat mit dieser Seite? PR4, so gut wie keine Backlinks.
Vergiss es. Erzähl das deiner Großmutter!
Am 4. Januar 2008 um 09:57 Uhr
So? Seit wann ist der PageRank denn das Kriterium dafür, ob eine Seite Geld verdient oder nicht?
Nun wie bereits erwähnt: Empfehlungsanzeigen funktionieren sehr gut, da man in der Lage ist auf selbige hinzuweisen.
Eventuell sollte ich sagen, dass 800 Euro lediglich der Betrag ist, den Google mir überwiesen hat - Trigami (über 40 Euro pro Posting), bezahlte Links (um die 10 Euro pro Link) u.ä. sind dabei nicht mitgerechnet zusammen dürften die aber auch nochmal um die 100 Euro ausmachen.
Die 800 Euro sind allerdings zugegebenermaßen bestimmt zu 99 Prozent durch Empfehlungsanzeigen entstanden und nicht durch die Werbebanner auf der rechten Seite.
Hierbei ist es eben wichtig möglichst die Seiten aus zu machen, welche für gute Keywords sehr weit oben stehen in der Suche und dementsprechend viel Traffik generieren und speziell auf denen passende Werbung ein zu blenden, welche dann auch entsprechend hohe Klick bzw Conversation Rates generieren.
PS: Wenn du dir so sicher bist: Wieso dann anonym?
Am 4. Januar 2008 um 11:17 Uhr
Wenn ich mir bei Google, Technorati und Alexa die Daten zu deinem Blog anschaue, dann kann ich einen Betrag von 800,- Euro auch nicht ganz nachvollziehen. Da musst Du letzten Monat bei den Conversionanzeigen, schon sehr viel Glück gehabt haben.
Wie schauen denn die vorherigen Monate aus?
Am 4. Januar 2008 um 11:30 Uhr
Also mit den Empfehlungsanzeigen angefangen habe ich in dem Sinne so richtig erst im Oktober - da waren es $ 522,62 (Eurokurs von damals hab ich jetz nicht im Kopf, irgendwas um die 360 denke ich).
Für Dezember stehen die entgültigen Beträge ja noch nicht offiziell fest - bei der Abfrage ergeben sich allerdings $ 924,55 also so um die 630 Euro.
Das das schwankt ist natürlich klar und ich habe ab Mitte Oktober bis ca. Mitte November entsprechende Seiten auch entsprechend gepusht, während ich im Dezember hierfür keine Zeit hatte.
Sowas macht sich eben entsprechend bemerkbar. Und da spielt Technorati überhaupt keine Rolle… und Alexa ;-) wer die Toolbar installiert hat ist mit hoher Wahrscheinlichkeit nicht die Zielgruppe der Werbung, die ich da geschaltet habe… meine Besucherkurve in den diversen Trackingtools ist da aussagekräftiger…
Wenn du möchtest reden wir da nochmal per Mail drüber, denn bestimmte Dinge verbreite ich dann doch nicht über meinen Blog… Das sollte aber bei Interesse von dir ausgehen, da ich eher selten Kommentatoren per Mail anschreibe da ich auch nur in Ausnahmefällen selbst einfach so als Kommentator per Mail angeschrieben werden möchte.
Am 4. Januar 2008 um 12:09 Uhr
Achja: noch eine Zusatzinfo: die Seiten, die für den Großteil des Google Umsatzes verantwortlich sind hatten in den drei Monaten zusammen lediglich 12.587 Seitenaufrufe, welche durch Google Analytics getrackt wurden. Für diesen Besucherstrom brauchte ich nicht wirklich mehr Backlinks und auch nicht mehr Pagerank / Technorati Authority.
Und da ich für die relevanten Begriffe dauerhaft auf Seite 1 in den Google SERPs vertreten war/bin verstehe ich auch das Theater bzgl. Pagerank/Technorati nicht… ich ranke zur Not auch ne PR 1 Seite auf ein paar wenige gezielte 2-3 Wortkeys in die Top10. Das reicht locker für die Besucherzahlen und die sind dann auch wirklich relevant, was die Conversionrate steigen lässt.
Bei Unklarheiten gerne nochmal nachfragen.
Am 29. März 2008 um 09:01 Uhr
Hi, das ist ja unglaublich. Ich kann auf den ersten Blick kaum Adsense auf Deiner Seite erkennen. Und dennoch so interessant Umsätze. Ich werde mal auf Deinen Seiten stöbern, um zu lernen. Übrigens: deine Headlines sind großartig. Sehr verlockend… ;)
Am 29. März 2008 um 10:15 Uhr
ja - man gibt sich Mühe…
und die meiste Kohle kommt dabei nicht durch den AdSense der auf den normalen Blogseiten verstreut ist. Sondern durch AdSense auf Landingsites, welche von der für einen Blog typischen Power profitieren und von mir deswegen dazu gerechnet werden.
Und die dafür nötige Power hat auch ein Blog, der “nur” PR4 und “nur” etwas mehr als 4.500 Links hat (ist wirklich nicht die Welt, für einen Blog).