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Scraper, Opfer, Täter und Unwissende

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Content Scraper sind ein fürchterliches Völkchen. Sie reißen sich Inhalte anderer unter den Nagel, veröffentlichen diese auf ihren eigenen Webseiten um ein paar Spammy-AdSense-Dollar zu verdienen.

Ob sich das rentiert oder nicht kann ich nicht beurteilen, aber aufgrund Googles doch recht guten Duplicate Content Filters dürfte es in den meisten Fällen eher wenig bringen.

Um so erstaunlicher finde ich es allerdings, dass es immer wieder welche gibt, die komplette Blogs scrapen - und dann auch noch starke Blogs, bei denen Google eigentlich keine Probleme damit haben dürfte, zu entscheiden, welche Seite mehr Trust hat.

Dennoch wurde heute Franks seo-marketing-blog gescraped und auf zwei Domains online gestellt.

Schlimm genug, dass der Blog nun komplett DC hat. Schlimm genug, dass Frank und einige andere, die er mal verlinkt hatte, jetzt mit Trackbacks zugemüllt wurden.

Man sollte meinen, dass die Opfer/Täter verteilung klar ist.

Sollte man?

Nun ja… bei den meisten Leuten mag dies zutreffen. Zumindest bei denen die man als “Digital Natives” bezeichnen könnte, könnte man davon ausgehen. Zumal ja nicht nur Frank betroffen war, sondern auch Gerald vom S-O-S SEO Blog

Leider gibt es aber auch immer wieder Leute, die vehement versuchen schlechte Stimmung zu machen und alles so auslegen, dass die Bild auf einen solchen Artikel stolz sein könnte.

Eine solche Person scheint Felix Arnst zu sein. (Achtung - Nachtrag 2 lesen!)

Versuchte Felix Arnst letztens noch, Frank wegen des 2er PRs, den Google inzwischen dem SEO-Marketing-Blog zugedacht hat ans Bein zu pinkeln - was angesichts der präkeren Lage, dass seine eigene, kommerzielle Webseite (eco-webmarketing.de) einen PR 0 (NULL) hat meines Erachtens nach mal voll gegen den Wind ging. Ganz davon abgesehen, dass auf der Seite nahezu jeder SEO-Fehler gemacht wird, den man nur machen kann (keine hüpschen URLs, mit und ohne www erreichbar - und dann entsprechend weiterlinkend, nur auf der Startseite mit einer echten Überschrift (h#-Tag) ausgestattet,… Naja, nachdem er in den Kommentaren jeden Bezug darauf in den Spam verschoben hat und ich das damals keinen Blogbeitrag wert fand, hatte ich das seinerzeit völlig unter den Tisch fallen lassen und mir meinen Teil dabei gedacht, auch zu seiner damaligen Einmischung in meine Freizeitgestaltung. Aber Felix Arnst gibt nicht auf. Der nörgelt und nölt so lange da rum, bis ich mich dann doch gezwungen sehe jetzt mal was dazu zu schreiben. Man könnte meinen er hätte es nötig. Einen Backlink gibts für den Unsinn, den er in einem Post verzapft hat jedenfalls trotzdem nicht - denn auch wenn ich ein Freundvon kontroversen Diskussionen bin und normalerweise jede Meinung als solche akzeptiere, kann ich dies nicht als Diskussion durchgehen lassen. Ich muss dies als Hilferuf eines gefrusteten Menschen interpretieren, der verzweifelt versucht sich irgendwie ins Rampenlicht zu stellen. So sehe ich Felix Arnst. Wie immer kann ich mich dabei täuschen. Letztlich ist das nur meine Meinung. Möglicherweise glaubt er wirklich, was er da von sich gibt. Aber das scheint mir zu weit hergeholt.

Aber zurück zum Thema: Eben jener Felix Arnst meint nun die Täter/Opfer Rolle aushebeln und umkehren zu können. Felix Arnst behauptet, Frank hätte seinen Content selbst dupliziert.

Er findet keinen Grund dafür, daran zu glauben, dass es jemand anderes gewesen sein könnte, weil von dort ja Links auf den seo-marketing-blog gehen und vermutlich auch von irgendwelchen Artikeln auf die kommerzielle Seite von Frank - was bei einem komplett gescrapten Blog ja auch nicht wirklich verwunderlich ist. Ich mutmaße einfach mal, dass es dem Scraper zu mühselig war, die Links vorher raus zu machen, da es ihm sowieso nur darum geht, per AdSense ein paar schnelle Dollar zu machen. Dass der Scraper dabei nicht gerade sehr vorsichtig vorgegangen ist, spricht auch nicht dafür, dass es jemand wie Frank war. Warum sollte Frank der halben SEO-Welt trackbacks schicken, wenn er seinen Blog klont? Damit es noch der letzte Depp mitbekmmt? Oder um ganz viele tolle Links von den Leuten zu bekommen, die penibel jede Verlinkung kontrollieren und diese DC Sachen dann sowieso auf Anhieb löschen?

Naja das klingt ja alles so unglaubwürdig, dass es knallt.

Jeder Hinweis darauf, dass seine Meinung falsch sein könnte, nimmt Herr Felix Arnst aber doch nur als Bestätigung seiner Meinung an. Wer Franks Standpunkt vertritt, der muss entweder geistig minder bemittelt sein oder aber versuchen davon abzulenken, dass Frank da völlig unseriöse Praktiken verfolgt. Klar.

Immerhin steht Frank weiterhin mit dem Keyword SEO in den TOP 10 für SEO bei Google. Genauer gesagt auf Platz 3.

Aber Herr Arnst hat es immerhin geschafft, bei der Anfrage “PageRank und SEO” in den TOP 10 zu landen. Erbärmlich. Es hat nicht mal für ein 2er Key gereicht, es musste wohl schon das “und” mit rein, da mehr nicht drin war. Lange gehalten hats auch nicht. Eine Demonstration von Stärke war das nicht gerade. Wenn ich einen Artikel schreibe und ein Paar Trackbacks raushaue und dann mal ein paar 3er Kombis die zu dem Artikel passen ausprobiere, werde ich mit sicherheit auch den ein oder anderen TOP 10 Treffer haben. Ob darüber dann aber jemals auch nur eine Person auf mein Blog kommt ist die andere Frage. Und das “und” macht das in diesem Fall doch eher unwahrscheinlich. Mich beeindrucken Sie so nicht, Herr Felix Arnst.

Andererseits scheint es da ja noch so ein paar kleine Unstimmigkeiten zu geben, die mit dem Namen Felix Arnst in Verbindung gebracht werden… dann sollte einen eigentlich nichts mehr wundern. Wobei ich den Wahrheitsgehalt selbstredend nicht überprüft habe. Auffällig finde ich nur, dass dieser Herr offenbar Streitigkeiten magisch anzieht.

Das kommt meiner Meinung nach nicht von Ungefähr. Es ist eben sein Stil. Besser mal über jemand anderen gelästert und gehetzt, damit man ein paar Leser mehr bekommt. Gut, in einem Interview sagt man das natürlich nicht. Da schreibt man nicht für  Besucherzahlen sonder für Leser die seine “tatsächlichen Interessen & Intensionen anschneiden”. Was genau nun eine Intension ist habe ich bislang nicht herausgefunden, aber ich habe auch noch niemanden getroffen, der eine Intention, also eine Absicht, angeschnitten hätte. Was ich daraus allerdings lese ist, dass Herr Felix Arnst nur Interesse an Lesern hat, die die gleiche Meinung/Ansicht vertreten wie er.

Nachtrag:

TOP10 für “Täter und Unwissende” geknackt. Bin aktuell auf Platz 1 und 2.
Ich habe dafür 40 Minuten gebraucht. Bin ich jetzt toll oder war das eigentlich von vorn herein klar? Ähnlich sieht es natürlich auch bei 2er Kombis wie “Scraper Opfer” etc. aus.

Die Konkurenz in den Serps ist zugegebenermaßen bei diesem Begriff sehr mäßig. Optimieren tut darauf auch niemand. Aber auf die Kombination “Pagerank und Seo” optimiert ja auch niemand. Naja, zumindest tat es vor dem Contest niemand.

Ich will mich damit auch gar nicht weiter befassen - was von den SEO - Kenntnissen des Herrn Felix Arnst zu halten ist, kann sich jeder an dessen Firmenwebseite selbst anschauen - was meine Positionen betrifft, die sind mir, insbesondere in diesem Fall, eigentlich völlig egal, da sie weder das Publikum anziehen, welches ich anziehen möchte, noch Geld generieren. Eine andere doppelte Top Ten Platzierung war nicht ganz zufällig und nicht ganz ungewollt. Welche das ist, wird dem geneigten Leser vermutlich selbst auffallen.

Nachtrag 2:

Offenbar wurde Felix Arnst nun doch noch überzeugt, dass er völlig auf dem Holzweg war. Ich kann zwar absolut nicht nachvollziehen, in wie weit die folgende (sehr zutreffende) Aussage von Tim Esche dazu geneigt war Herrn Arnst, einen angeblich SEO-Vorgebildeten bzw. “SEO-Profi”, weiter zu bilden, welcher angeblich länger als 10 Jahre in diesem Gebiet unterwegs sei, aber offensichtlich war ihm der Zusammenhang vorher nicht so deutlich bewusst:

Kurz gesagt: DC vermeidet man lieber und wenn man Inhalte für Scraper-Seiten benötigt dann verwendet man ganz sicher nicht die eigenen.

Diese Aussage kann ich nur unterstreichen. Niemand wird freiwillig seine eigenen Inhalt mehrfach unter verschiedenen Domains ablegen, wenn er etwas von SEO versteht. Und niemand der etwas von SEO versteht und klar denkt (soll heißen nicht durch irgendwelche subjektiven Dinge geblendet ist - das ist die einzige Alternative zu fehlendem Wissen, die mir einfällt) würde jemand anderem, der SEO gewerblich betreibt so etwas unterstellen.

Ich konnte genau aus diesem Grunde von Anfang an die Schlussfolgerungskette von Herrn Arnst nicht nachvollziehen, da diese ja davon ausging, dass es für den Content-Besitzer vorteilhaft wäre, wenn dieser Content auf mehreren Domain liegt - wofür es aber keinerlei nachvollziehbare Anhaltspunkte gab/gibt und genau das Gegenteil eigentlich zutreffend ist.

Dieser Artikel basiert auf meiner persönlichen Meinung. Nie mehr einen Artikel verpassen: RSS-Feed abonieren

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