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Warum Kinderporno Sperren sinnfrei sind

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erklärt ein Artikel der c’t sehr gut - danke, dann muss ich mich nicht daran verbiegen.

Ich sage dazu nur, dass das genau die Richtung ist, die unsere Politik schon seit langem einschlägt.

Nur das Tempo wurde erhöht.

Aber was solls, besser mit 250 km/h gegen eine Wand, als mit 70, denn da könnte man eventuell gelähmt sein. Ist dieser Zustand schon für einen Menschen nicht gerade erstrebenswert, so ist er für einen Staat vollständig untragbar. Besser Staat weg und anderer Staat her. Nicht dass sich dadurch etwas ändern würde - aber es wird zumindest so weit hinaus gezögert, dass ich mir mit etwas Glück diese mir-fällt-kein-legales-Wort-mehr-dafür-ein nicht mehr anschauen muss, in deren Köpfen Sinn zu Unsinn wird und umgekehrt.

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4 Reaktionen zu “Warum Kinderporno Sperren sinnfrei sind”

  1. Jakob

    Ich bin in jedem Falle gegen Kinderpornos wer nicht?
    Ich bin auch gegen Terrorismus wer ist das nicht?
    Allerdings bin ich auch für Privatsphäre!
    Leider wurde das Thema Terrorismus vorallem im Bezug auf den 11. September häufig verwendet um interne Überwachungsmaßnamen in und außerhalb Deutschlands zu begründen.
    Webcams in Städeten sind das geringste Übel:
    http://www.superu.de/cam/index.php
    An der TU-Dresden z.B. ist der Campus von einem engmaschigen Netz an Kameras überwacht, welche Personen wieder identifizieren und bei Ihrem Gang durch die Uni wiederidentifizieren können. So kann der Sicherheits mann virtuel Deinen Weg durch die Uni grafisch protokollieren lassen.

    Im Bereich der IT wird auch ständig versucht die Überwachungs auszubauen. Keywords sind: Vorratsdatenspeicherung, Onlinedurchsuchung oder Bundestrojaner.

    Mit der Begründung des Terrorismus ist man nicht weit gekommen, deshalb wird nun das Thema Kinderpornografie genutzt. Sicher ein schlimmes Thema; und wer will sich schon gegen die Bekämpfung der Kinderpornos starkmachen????

    Aber geht es dabei wirklich um die Bekämpfung der Kinderpornos?
    Das vorgeschlagene System zur sperrung der besagten Seiten lässt sich durch Änderung des genutzen DNS-Servers leicht umgehen. (/etc/resolv.conf unter Linux editieren, oder bei entsprechendem Gerät den Router auf einen anderen DNS Server konfigurieren)

    Es können unschuldige Bürger inverdachts Momente geraten, nur weil sie einem harmlos aussehenden Link folgen.
    Was wenn jetzt http://www.kulturtrialog.de auf eine Pronoseite weiterleiten würde?
    Dann drohe den Leuten die hier drauf geklickt haben eine Hausdurchsuchung, und selbst wer “nicht zu vergeben” hat, ist sicher nicht scharf drauf morgens um 6 von Beamten geweckt zu werden.

    Darüber hinaus schafft die Providerseitige Sperrung der Seiten eine psychologische Akzeptanz von Zensur im Internet in den Köpfen der Menschen.

    Fazit:
    Die geplante Sperre dient nicht der effektiven Bekämpfung der Kinderpornografie, sondern lediglich zur stärkeren Überwachung des Bürgers und zur Zensur im Internet.

    PS: Die Zensur per DNS könnte man dann natürlich auch umgehen, wenn man es kann.

  2. Jakob

    Leider hab ich oben einige Rechtschreibfehler hinterlassen und kann jetzt nicht mehr editieren…
    Könntest du das machen @ Alex?

    Deine funktion, dass über dem Textfeld ne Vorschau von dem was man Tippt erscheint finde ich während des Schreibens extrem nervig, sry!

  3. Xel

    Vielleicht hättest du sie einfach nutzen können um den Text nochmal ordentlich zu lesen und zu korrigieren?

    Ich lese im übrigen nur dort und ignoriere das Eingabefeld.

    Das ist sozusagen nur dazu da, dass das Formular abgesendet werden kann und zum mitlesen verwende ich die HTML-Vorschau.

    Aber das ist natürlich deine Sache, ob du das genauso machen willst oder nicht.

    Zum Teil gucke ich nicht mal auf den Monitor auf dem ich gerade schreibe sondern auf den nebendran… weil da gerade ein Logfile per tail -f angezeigt wird.

    Und nein, ich korrigiere deine Fehler nicht. Ich denke jeder kann den Inhalt erkennen und ich hab wirklich anderes zu tun, als mich um den Verfall der Sprache zu kümmern - wir sind hier ja nicht im Deutschunterricht.

  4. Vitaliy

    Erinnert mich irgendwie daran:
    http://www.basicthinking.de/blog/2009/04/19/basic-sunday-das-freie-internet-ist-geschichte/
    Tja, traurig..

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