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Die eigene Webseite in mehreren Browsern testen

Die eigene Webseite in mehreren Browsern testen ist leider immer noch eine Notwendigkeit . Da aber nicht jeder Windows, Linux und Mac zur Verfügung hat

Wer aber weder ein MultiOS System haben möchte noch sich einen Mac/PC kaufen möchte, wenn er das jeweils andere schon hat, der muss sofern er denn in dieser Richtung testen möchte wohl oder übel auf externe Services zurückgreifen.

Es gibt mehrere kostenlose, die jedoch alle eine Gemeinsamkeit haben: Es dauert etwas und ist in vielen Fällen nicht besonders komfortabel. Außerdem werden hier nur Screenshots ausgeliefert. Ein Mouse-Over Event kann man so nicht testen. Ein Grund dafür derartige Dienste hier zwar zu erwähnen, aber nur auf den Dr.Web Artikel hin zu weisen, in dem einige genannt werden: Meine Website in vielen Browsern | Dr. Web Weblog

Ein Dienst, den ich gerne in Anspruch nehme, der aber eigentlich etwas kostet ist der BrowserPool der von einem deutschen Anbieter betrieben wird (jaja das Internet ist International und man sollte sich über die Nationalität eines Anbieters in erster Linie keine Gedanken machen, aber es ist doch auch mal schön einen deutschen Dienst zu nutzen und sich nicht immer Gedanken über Dollar, Englisch und weiß-nicht-was zu machen. Außerdem ist eine Webseite in deutscher Sprache auch mal eine Erholung).

Sehr schön ist, dass man dort einen Testaccount einrichten kann (in Sekundenschnelle) und dann gleich kostenlos anfangen kann. Man muss sich nur noch einen Client runterladen. Der Testaccount ist anscheinend langsamer und wird eben auch gekickt, wenn zu viele Pro-Nutzer online sind… aber dafür kostenlos. Die Anzahl an Verbindungen ist allerdings Limitiert. Macht nichts, zur Not bestellt man eben irgendwann nochmal einen, solange man das nicht kommerziell macht, sondern bei der privaten Seite reicht ein Testaccount auch ne Zeit lang aus und es wird einem wohl auch niemand wirlich sauer sein, wenn man sich jedes Jahr mal einen neuen macht, weil man da einen DesignRelounch macht. Wie gesagt zum privaten Zwecke sollte das gehen, Firmen können sich die Accounts aber auch gut und gerne leisten. Der Testaccount bietet schon die gleiche geniale Auswahl an Browser/OS/Plugin-Kombinationen, wie der Pro-Account für 30 Euro pro Monat oder 350 Euro pro Jahr:

  • Linux Debian 3.0
    • Konqueror 3.3.2
    • Firefox 1.0.4
    • Opera 8.5
    • Dillo 0.8.3
    • Lynx 2.8.5
    • ELinks 0.10.4
    • w3m 0.5.3
  • MacOS 10.3
    • Explorer 5.2.3
    • Safari 1.3
    • Firefox 1.0.7
    • Opera 8.5
    • Camino 0.8.4
    • Shiira 1.1
  • Win 2k
    • IE 5.5
    • Firefox 1.0.6
    • Opera 8.0.2
    • Netscape 8.08
    • Mozilla 1.7
  • Win 98SE
    • IE 5.0
    • FF 1.0.6
    • Opera 6.0
    • Netscape 4.77
    • Mozilla 1.7
    • Lynx 2.8.3
    • Amay 8.8.1
  • WinXP
    • IE 6
    • FF 1.0.6
    • Opara 8.0.2
    • Netscape 7.2
    • Mozilla 1.7.11
    • T-Online 5.0
  • WinXP (IE7)
    • IE 7
    • FF 2.0
    • Opera 9.0.2
    • OffByOne
    • MM Flash

Mein Resüme:

Wer wirklich daran interessiert ist allen Nutzern seiner Seite die Möglichkeit zu geben mit ihrem Browser vorbei zu kommen und alles (weitestgehend) gleich vorzufinden, der ist mit diesem Tool bestens bedient. Wer hingegen meint, wenn er standardkonform arbeitet haben sich die Browser an den Standard zu halten, der kann gerne darauf verzichten. Bis zu einem gewissen Maße kann man das ja treiben, man kann es aber auch übertreiben. Das liegt aber auch immer am Zielpublikum und am Websiteziel. Manchmal muss es eben wirklich die Keule für alle sein. Manchmal kann man aber auch auf eine Splittergruppe verzichten.

Dieser Artikel basiert auf meiner persönlichen Meinung. Nie mehr einen Artikel verpassen: RSS-Feed abonieren

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